Fraunhofer ISE optimiert Wärmepumpen für Prozess sowie Nah und Fernwärme
|

Fraunhofer ISE optimiert Wärmepumpen für Prozess sowie Nah und Fernwärme

Das Fraunhofer ISE hat die Auslegung und den Betrieb von Großwärmepumpen untersucht, um die Systeme für Industrie und Wärmenetze zu vereinfachen und zu verbessern. Für die Bereitstellung von Prozesswärme sind dem Institut zufolge maßgeschneiderte Komponenten, eine systemische Planung und geeignete Sicherheitskonzepte nötig.

Dafür wurde ein Teststand für Wärmepumpen mit hoher Temperatur aufgebaut, der bis zu 160 Grad Celsius erreicht. Dort werden auch neue Kältemittel erprobt, darunter Butan. Wegen der Brennbarkeit des Kältemittels untersuchten die Forscherinnen und Forscher zudem Sicherheitsaspekte und die Aufstellung der Anlagen.

Parallel wertet das Institut seit 2023 Betriebsdaten von fünf Großwärmepumpen aus. Auf dieser Grundlage sollen Auslegung, hydraulische Einbindung und Betriebsführung für Fernwärmenetze verbessert werden. Nach Angaben des Instituts funktionieren Großwärmepumpen im Praxisbetrieb gut, entscheidend für Effizienz und Verfügbarkeit seien aber auch Wärmequelle, Erzeugungssystem und Betriebsstrategie.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert