IW Studie: Fachkräftemangel bremst Infrastrukturprojekte aus
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IW Studie: Fachkräftemangel bremst Infrastrukturprojekte aus

Der Fachkräftemangel könnte die geplanten Investitionen in Brücken, Netze und Digitalisierung ausbremsen. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlen schon jetzt die Kapazitäten, um die Vorhaben vollständig umzusetzen. Besonders betroffen sind technische Berufe in der Infrastruktur, Energiewende und Digitalisierung.

Für die Investitionsagenda veranschlagt das IW im Durchschnitt zwischen Juli 2025 und Juni 2026 einen Bedarf von 148047 Fachkräften, die nicht zur Verfügung stehen. Mehr als die Hälfte der Lücke entfällt auf Berufe mit abgeschlossener Berufsausbildung. Vor allem bei Tätigkeiten in der Bauelektrik, der Sanitär, Heizungs und Klimatechnik sowie der Maschinenbau und Betriebstechnik sind die Engpässe groß.

Gleichzeitig verweist das IW auf den Investitionsstau auch in der Privatwirtschaft. Seit 2020 seien der deutschen Wirtschaft Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe entgangen, während der Staat seine Ausgaben deutlich erhöht habe.

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