Hybride Angriffe und Anschläge in Tschechien und der Slowakei
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Hybride Angriffe und Anschläge in Tschechien und der Slowakei

In Tschechien und der Slowakei ermitteln die Behörden nach mehreren mutmaßlich koordinierten Angriffen und Sabotageversuchen im Umfeld von Lieferungen für die Ukraine. Beobachter warnen vor einer Welle von Sabotageakten in Europa, die von angeheuerten Ausländern unter falscher Flagge verübt und höchstwahrscheinlich von russischen Geheimdiensten gesteuert werden. In der vergangenen Woche vereitelten slowakische Sicherheitskräfte einen geplanten Brandanschlag auf die ukrainische Drohnenfabrik Skyeton in Haniska bei Presov.

Nach Angaben der Polizei hätten sich dort zum Zeitpunkt des geplanten Anschlags rund 70 Menschen aufhalten können, der Wert der Produktionsstätte liege bei Dutzenden Millionen Euro. In der Slowakei wurden drei Verdächtige festgenommen, eine weitere Person in Deutschland. Auch in Tschechien sieht der Inlandsgeheimdienst Russland hinter einer möglichen Operation unter falscher Flagge und verweist auf mehrere untersuchte Fälle.

Als weiteres Beispiel nennen die Behörden einen Brand in einer Produktionshalle der LPP Holding in Pardubice im März. Dort wurden elf ausländische Verdächtige festgenommen. Parallel ermitteln die Sicherheitsbehörden auch wegen einer Desinformationskampagne, bei der gefälschte Medienberichte und Regierungsdokumente Polen und Tschechien gegeneinander ausspielen sollen.

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