Hilfsorganisationen: Angriffe auf Helfer erreichen Höchststand
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Hilfsorganisationen: Angriffe auf Helfer erreichen Höchststand

Angriffe auf Helfer humanitärer Organisationen haben 2025 nach UN Angaben einen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr seien 907 Mitarbeiter getötet, verletzt oder entführt worden, nach 833 im Vorjahr. Die Zahl der Todesopfer sank leicht auf 350, nachdem sie 2024 bei 387 gelegen hatte.

UN Generalsekretär Antonio Guterres bezeichnete das Ausmaß der Gewalt als entsetzlich und rief die Staaten auf, das Kriegsrecht zu respektieren und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Vor den geplanten Gedenkfeiern zum Welttag der humanitären Hilfe sagte er, anderen zu dienen sei gefährlicher geworden denn je.

Besonders riskant war der Gazastreifen mit 186 getöteten Mitarbeitern. Danach folgte der Sudan. Das UN Palästinenserhilfswerk UNRWA teilte mit, seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas am 7. Oktober 2023 seien mindestens 393 eigene Mitarbeiter getötet worden.

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