Werden selbst zur Zielscheibe: Humanitäre Helfer riskieren in Krisengebieten ihr Leben
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Werden selbst zur Zielscheibe: Humanitäre Helfer riskieren in Krisengebieten ihr Leben

Humanitäre Helfer arbeiten in Krisen und Konfliktgebieten unter immer gefährlicheren Bedingungen. Im vergangenen Jahr starben nach Angaben aus dem Umfeld der Hilfsorganisationen 326 Helfer in 21 Ländern. Besonders riskant ist demnach der Einsatz im Sudan, wo seit Beginn des Bürgerkriegs mehr als 130 Helfer getötet worden sein sollen.

Mona Mahadi von Plan International berichtet von Drohnenangriffen in Nord Kordofan, die Wege in Flüchtlingslager und Dorfgemeinschaften immer wieder unmöglich machen. Auch das Sicherheitsgefühl der Teams habe sich verändert. Früher hätten Fahrzeuge mit einer weißen Flagge oder dem Logo einer Hilfsorganisation eher Schutz geboten, heute reiche das oft nicht mehr aus.

Nach Angaben von OCHA wurden in diesem Jahr bislang 133 schwerwiegende Angriffe auf humanitäre Helfer registriert. Neben dem Sudan zählen der Gazastreifen, die Demokratische Republik Kongo, Südsudan und die Ukraine zu den gefährlichsten Einsatzgebieten.

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