Hatte das Gefühl zu ersticken: Prinz Harrys unterdrückte Trauer führte zu Panikattacken
Prinz Harry hat offen über die langfristigen Folgen des Todes seiner Mutter Diana gesprochen. Der heute 42 Jahre alte Herzog von Sussex sagte, er habe seine Trauer über Jahre unterdrückt und sich emotional abgeschottet. Das habe bei ihm Angstzustände, Depressionen und Panikattacken ausgelöst.
Harry schilderte, dass er in seiner Jugend jede Form von Emotion vermieden und zugleich nach Adrenalinkicks gesucht habe. Seine Militärzeit habe ihm Struktur gegeben und als Ablenkung gedient. Nach seiner Rückkehr aus Afghanistan 2013 habe ihn jedoch alles eingeholt. Auf dem Weg zur Arbeit oder im Auto sei es zu Panikattacken gekommen, und beim Zuknöpfen seines Hemds habe er das Gefühl gehabt, zu ersticken.
In Kanada, wo er mit Meghan lebte, habe er gemerkt, wie sehr er Adrenalin gebraucht habe. Erst als er sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzte, habe er erkannt, dass Diana gewollt hätte, dass er glücklich ist.
