US Militär versenkt Tanker: Satellit entdeckt Hinweise auf Ölkatastrophe
Im Golf von Oman drohen nach der Versenkung des Tankers Riesco offenbar erhebliche Umweltschäden. Satellitenbilder zeigen kilometerlange Ölschlieren und großflächige Verschmutzungen vor der iranischen Küste, die sich innerhalb eines Tages weit verteilt haben. Betroffen ist ein Seegebiet nahe der Einfahrt in die Straße von Hormus.
Das US Militär hatte den unter der Flagge von Simbabwe fahrenden Rohöltanker am 8. September zusammen mit vier weiteren Tankern aus der Luft angegriffen. Die Riesco geriet nach schweren Treffern in Brand und sank anschließend. Das zuständige US Kommando sprach von einem Vergeltungsschlag und bezeichnete die Schiffe als Teil eines Netzwerks zur Finanzierung der Iranischen Revolutionsgarden.
Wo genau der Tanker unterging, ist unklar. Die letzten öffentlich verfügbaren Positionsdaten stammen vom 8. September. Damals befand sich das Schiff rund achteinhalb Seemeilen vor der iranischen Küste.
