Der Schlachter weiß Bescheid: Brandenburger Viehdiebe sind bis ins letzte Glied durchorganisiert
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Der Schlachter weiß Bescheid: Brandenburger Viehdiebe sind bis ins letzte Glied durchorganisiert

In Brandenburg sind zwischen März und Mai 233 Rinder verschwunden, der Schaden liegt nach Angaben von Innenminister Jan Redmann bei mehr als 337000 Euro. Die Tiere wurden demnach nachts mit einem Lastwagen von Weiden abgeholt. Das Landeskriminalamt ermittelt wegen organisierter Viehdiebstähle und sucht nach Hinweisen zu einem blauen Viehtransporter, der in der Nacht vom 11. zum 12. Mai in Schenkendöbern im Einsatz gewesen sein soll.

Die Ermittler gehen von professionell organisierten Tätern aus. Nach Einschätzung von Kriminalbeamten müssen sie die gesamte Logistikkette bis zur Verarbeitung kennen. Auch ein Schlachtbetrieb könne beteiligt sein. Der Landesbauernverband meldet, die Betriebe hätten den Schock überwunden, kontrollierten ihre Weiden und Stallungen nun häufiger und lobten das schnelle Eingreifen der Polizei.

Die Beamten kontrollieren verstärkt Viehtransporter und Fahndungshinweise laufen öffentlich. Fälle gab es unter anderem in Zixdorf, Langennaundorf, Raddusch und Hammer. Der Fall erinnert an frühere Diebstähle zwischen 2014 und 2017, als in Brandenburg ebenfalls hunderte Rinder und Kälber entwendet wurden.

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