Große Rohstoffvorkommen in Europa: und doch kein Abbau?
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Große Rohstoffvorkommen in Europa: und doch kein Abbau?

Antimon gilt als wichtiger Rohstoff für die Rüstungsindustrie, bei der Förderung dominieren bisher Russland und China. In der Slowakei könnte Europas größtes Vorkommen liegen, vor allem bei Trojarova in den Kleinen Karpaten nahe Bratislava. Dort plante das kanadische Unternehmen Military Metals den Abbau von Gold und besonders Antimon.

Nach Probebohrungen sprach das Unternehmen im April von rund 67.000 Tonnen Antimon, was bis zu einem Drittel des jährlichen Verbrauchs in der EU entsprechen könnte. Gleichzeitig gibt es in der Region große Vorbehalte. Anwohner und Kommunalvertreter warnen vor Umweltbelastungen und verweisen auf frühere Schäden durch den Bergbau.

Umweltminister Tomas Taraba entzog dem Unternehmen schließlich die Explorationslizenz. Military Metals kündigte Berufung an und sieht den Stopp des Projekts als unvereinbar mit der Rohstoffstrategie der Europäischen Union. Die EU will sich bei kritischen Rohstoffen stärker von China und Russland lösen.

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