Geringe Schäden, keine Toten: Panama kann nach Erdbeben aufatmen
Nach dem schweren Erdbeben in Panama gibt es nach ersten Erkenntnissen keine Todesopfer. Nach Angaben der Zivilschutzbehörde Sinaproc wurden 27 Menschen leicht verletzt und 300 Personen evakuiert.
Die Behörde meldete zudem Schäden an Wohnhäusern, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Kirchen, Regierungsgebäuden, Brücken und Straßen in verschiedenen Provinzen des Landes. Insgesamt seien 400 Gebäude beschädigt worden, darunter 142 Wohnhäuser und 188 Schulen. In Penonomé stürzte einer der beiden Türme der Kathedrale ein.
Das Beben hatte nach Angaben des US Geologischen Dienstes eine Stärke von 7,7 und ereignete sich am Freitag um 12.56 Uhr Ortszeit. Zwischenzeitlich galt auch eine Tsunami Warnung an Teilen der Pazifikküste Mittel und Südamerikas sowie Mexikos, die später wieder aufgehoben wurde.
