CDU diskutiert über den Umgang mit der AfD
Die CDU will bei einer Klausur ihres Präsidiums zwei Tage lang über die Folgen ihrer jüngsten Wahlniederlagen beraten. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, wie die Partei künftig mit der AfD umgehen soll. Nach den Verlusten in Sachsen Anhalt, Mecklenburg Vorpommern und Berlin soll es um die inhaltliche und strategische Ausrichtung gehen, außerdem sollen die Alltagsprobleme der Menschen stärker berücksichtigt werden.
In der Partei gibt es dazu unterschiedliche Positionen. Einige Unionspolitiker fordern, die strikte Abgrenzung zur AfD zu überdenken. Manfred Weber sprach sich dafür aus, die Brandmauer nicht im Sinne eines starren Gegeneinanders zu verstehen. Auch andere Politiker warnten vor einer reinen Ablehnungshaltung und plädierten dafür, stärker über Inhalte zu sprechen.
Der CDU Vorstand bleibt jedoch zurückhaltend. Günter Krings sieht keinen Anlass für eine Aufweichung, Karin Prien pocht auf die bisherige Beschlusslage. Diese schließt eine Zusammenarbeit mit AfD und Linkspartei aus.
