Frühstartrente: Wie Altersvorsorge schon im Kindesalter klappen soll
Die Bundesregierung will mit der Frühstartrente mehr Menschen dazu bringen, schon im Kindesalter privat fürs Alter vorzusorgen. Nach einem Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums soll der Staat für jedes Kind, das in Deutschland zur Schule geht, von sechs bis 18 Jahren monatlich zehn Euro in ein individuelles Altersvorsorgedepot einzahlen.
Die Eltern können dafür ein Depot bei privaten Anbietern eröffnen. Nach dem 18. Geburtstag kann das Depot weiter bespart oder das Guthaben in einen anderen Altersvorsorgevertrag übertragen werden. Der Staat will die gesetzliche Rente damit ergänzen, nicht ersetzen. Insgesamt sollen so pro Kind 1440 Euro zusammenkommen, zusätzlich können Familien eigenes Geld einzahlen.
Gefördert werden Verträge nach dem Standarddepot Vertrag Altersvorsorge. Die Kosten dürfen höchstens ein Prozent betragen. Wenn Eltern kein Depot anlegen, legt der Staat das Geld an. Die Auszahlung des geförderten Kapitals ist nach dem 65. Geburtstag vorgesehen. Das Vorhaben soll im Laufe des Jahres gesetzlich geregelt werden, der Start ist rückwirkend zum 1. Januar 2026 geplant.
