EU bremst Hybridimporte: Können deutsche Autobauer profitieren?
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EU bremst Hybridimporte: Können deutsche Autobauer profitieren?

Chinesische Autohersteller gewinnen in Europa stark an Gewicht, besonders bei Plug in Hybriden. Ihr Anteil in der Europäischen Union lag im ersten Halbjahr bei 25 Prozent, vor zwei Jahren waren es noch zwei Prozent. Die EU will den Import chinesischer Hybridfahrzeuge deshalb über vier Jahre begrenzen.

Für das kommende Jahr ist ein Kontingent von 350000 Autos vorgesehen, danach soll es jährlich um sechs Prozent steigen. Die Kommission rechnet damit, den Absatz chinesischer Hybridfahrzeuge damit etwa zu halbieren. Nach Einschätzung von Experten verschafft die Maßnahme europäischen Herstellern vor allem mehr Zeit, um ihre eigenen Hybridmodelle technologisch weiterzuentwickeln.

Hybride gelten inzwischen wieder als gefragte Antriebsform. In Deutschland wurden zuletzt keine anderen Fahrzeuge so häufig gekauft. Ob die neue Obergrenze den europäischen Autobauern tatsächlich mehr Absatz bringt, bleibt aber offen. Die Schwäche des chinesischen Marktes trifft deutsche Hersteller weiterhin, Volkswagen verkaufte dort in den vergangenen Monaten fast 40 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr.

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