Die Kapitalrente: Befreiungsschlag oder Risiko?
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Die Kapitalrente: Befreiungsschlag oder Risiko?

Ab 2028 soll die Kapitalrente das deutsche Rentensystem ergänzen. Beiträge sollen schrittweise um insgesamt zwei Prozentpunkte steigen und in Fonds am Kapitalmarkt angelegt werden. Ziel ist es, die Altersvorsorge zu stärken und das Rentensystem unabhängiger von der demografischen Entwicklung zu machen.

Die Rentenkommission empfiehlt dafür eine obligatorische kapitalgedeckte Rentenkomponente in der gesetzlichen Rentenversicherung. Nach Angaben von CDU Politiker Pascal Reddig könnte ein junger Berufseinsteiger damit im Alter auf den heutigen Euro gerechnet mehr als 770 Euro zusätzlich erhalten. SPD Politikerin Annika Klose sieht in der neuen Kapitalsäule den Kern der Reform.

Kritik kommt von der Linken. Ines Schwerdtner warnt vor Unsicherheiten an den Finanzmärkten und sagt, sicher sei vor allem, dass die Finanzindustrie profitiere. Zugleich wird darauf verwiesen, dass die neuen Anlagen in den ersten Jahren noch keine ausreichende Rendite bringen dürften und zunächst Steuerzuschüsse nötig sein könnten. Die Koalition rechnet damit, dass die Kapitalrente noch in diesem Jahr grundsätzlich beschlossen wird.

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