Vor Gesprächen: Trump droht mit US Maut in der Straße von Hormus
Wenige Stunden vor den Gesprächen zwischen den USA und Iran in der Schweiz hat US Präsident Donald Trump mit einer US Maut in der Straße von Hormus gedroht. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, während der geltenden Waffenruhe werde es dort keine Maut geben. Sollte kein finales Friedensabkommen zustande kommen, könnten sich die USA ihre Rolle als Schutzmacht der Region vergüten lassen.
Die Straße von Hormus ist für den weltweiten Handel von großer Bedeutung. Iran hatte die Meerenge nach Beginn des Krieges mit den USA und Israel Ende Februar weitgehend blockiert. Ein unter Vermittlung Pakistans und Katars ausgehandeltes Rahmenabkommen sieht vor, binnen 60 Tagen einen endgültigen Vertrag für eine umfassende Friedenslösung zu erreichen und die Meerenge zu öffnen. Erste Schiffe passierten bereits die Straße von Hormus.
Gestern teilte das iranische Militär mit, die Straße erneut gesperrt zu haben. Das US Militär widersprach und erklärte, der Schiffsverkehr laufe weiter. Die heute beginnenden Verhandlungen sollen auf technischer Ebene in einem Luxusressort in der Schweiz stattfinden. Dabei sind nach Angaben des schweizerischen Außenministeriums die iranische Delegation sowie auch US Vizepräsident JD Vance, Jared Kushner und Steve Witkoff beteiligt.
