Solidarität mit Studentin Jane Doe nach Vergewaltigungsklage
Weltweit solidarisieren sich Menschen in sozialen Medien mit einer US amerikanischen Studentin, die unter dem Pseudonym Jane Doe eine Klage wegen Gruppenvergewaltigung eingereicht hat. Sie richtet sich gegen die Cornell Universität und sieben Mitglieder einer Studentenverbindung.
Viele Unterstützerinnen und Unterstützer verwenden ebenfalls den Namen Jane Doe. Sie wollen die Klägerin schützen und hoffen, dass Beiträge unter diesem Motto mögliche Veröffentlichungen ihres echten Namens im Netz erschweren. Die Aktion erinnert an die MeToo Bewegung, in der seit 2017 viele Betroffene sexualisierter Gewalt öffentlich über ihre Erfahrungen gesprochen haben.
Der Vorfall liegt zwei Jahre zurück. Die damals 20 Jährige sagte aus, ihr sei in einem Gebäude der Studentenverbindung Ketamin verabreicht worden, bevor sie in wehrlosem Zustand vergewaltigt worden sei. Drei Wochen später wandte sie sich an die Campus Polizei, ohne dass es juristische Konsequenzen gab. Nun wird der Fall erneut untersucht.
