Die Hitzewelle in Europa ist kein gewöhnliches Sommerwetter
Eine aktuelle Studie stuft die Hitzewelle in Europa als außergewöhnlich ein. Die derzeitige Rekordhitze führt in mehreren Ländern zu Stromausfällen, Schulschließungen und anhaltend hohen Temperaturen. Nach Angaben der Analyse hat der vom Menschen verursachte Temperaturanstieg die Hitzewelle um 2 bis 4 Grad Celsius verstärkt.
Besonders betroffen sind Frankreich und Spanien, wo vielerorts mehr als 40 Grad Celsius erwartet werden. Die Internationale Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond Gesellschaften warnt vor ernsten Gesundheitsrisiken, vor allem für ältere Menschen, Kinder, Schwangere, Obdachlose und Menschen mit chronischen Erkrankungen.
Forschende betonen, dass Hitze die tödlichste Form von Extremwetter ist. Jedes Jahr sterben weltweit mindestens eine halbe Million Menschen an extrem hohen Temperaturen, wobei die tatsächliche Zahl höher liegen dürfte. Studien zufolge haben Emissionen großer CO₂ Verursacher wesentlich zu zahlreichen Hitzewellen beigetragen. Europas Erwärmung schreitet besonders schnell voran, weshalb in vielen Städten bereits Hitzeschutzpläne umgesetzt werden.
