Umgang mit geheimen Akten: Ex Berater von Trump bekennt sich schuldig
John Bolton, früherer Sicherheitsberater von US Präsident Donald Trump, hat vor Gericht den unsachgemäßen Umgang mit geheimen Dokumenten eingeräumt und sich in einem von 18 Anklagepunkten schuldig bekannt. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Justizministerium könnte ihm damit eine Gefängnisstrafe erspart bleiben. Das Strafmaß soll Ende Oktober verkündet werden.
Bolton war vergangenes Jahr angeklagt worden, weil er geheime Regierungsunterlagen zu Hause aufbewahrt haben soll. Außerdem soll er Familienmitgliedern tagebuchähnliche Aufzeichnungen zugänglich gemacht haben, als er an seinen Memoiren arbeitete. Die Vorwürfe beziehen sich nicht auf das 2020 veröffentlichte Buch, das das Weiße Haus damals zu verhindern versuchte.
Nach der Vereinbarung darf eine mögliche Haftstrafe fünf Jahre nicht überschreiten. Der Richter kann auch auf eine Strafe verzichten oder eine längere Haft verhängen. In diesem Fall könnte Bolton sein Schuldeingeständnis wieder zurückziehen.
