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DDR Diktatur: Opfer leiden noch immer

Im ehemaligen Stasi Gefängnis Hohenschönhausen in Berlin hat die frühere DDR Bürgerrechtlerin und heutige SED Opferbeauftragte Evelyn Zupke ihren Jahresbericht an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner übergeben. Bei einem Rundgang durch das frühere Gefängnis berichtete der ehemalige Häftling Mario Röllig über die Haftbedingungen und die dort erlittene körperliche und psychische Folter.

Klöckner und Zupke verwiesen darauf, dass viele Opfer der DDR bis heute unter gesundheitlichen Folgen von Haft und Repression leiden. Fast 37000 ehemals politisch Verfolgte erhalten inzwischen eine Opferrente von bis zu 417 Euro im Monat. Zusätzlich gibt es seit 2025 einen Härtefallfonds, aus dem nach Angaben Zupkes bereits mehr als 300 Menschen Geld bekommen haben. Der Fonds wird unter anderem mit sechs Millionen Euro von IKEA unterstützt.

Zupke forderte zudem bessere Hilfe für DDR Dopingopfer. Viele von ihnen hätten bis heute mit dauerhaften gesundheitlichen Schäden zu kämpfen. Klöckner betonte die Bedeutung des Gedenkorts Hohenschönhausen und warnte vor einer Verharmlosung der DDR Diktatur.

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