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DDR Diktatur: Die Opfer leiden noch immer

Im ehemaligen Stasi Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen hat SED Opferbeauftragte Evelyn Zupke ihren Jahresbericht an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner übergeben. Bei einem Rundgang mit dem früheren Häftling Mario Röllig wurde dem Bundestagspräsidium gezeigt, welche physische und psychische Folter viele Inhaftierte dort erlitten. Bis zum Mauerfall 1989 waren in Hohenschönhausen rund 10.000 Menschen inhaftiert, in der DDR insgesamt schwanken Schätzungen zu Häftlingen und Verurteilten zwischen 170.000 und 280.000 Opfern.

Klöckner betonte, dass die Opfer des SED Staates nicht vergessen würden. Zupke verwies darauf, dass viele Betroffene bis heute unter gesundheitlichen Folgen von Haft und Repression leiden. Fast 37.000 ehemals politisch Verfolgte erhalten eine Opferrente von maximal 417 Euro im Monat. Zusätzlich unterstützt ein 2025 eingerichteter Härtefallfonds Menschen in besonders schweren finanziellen Notlagen, aus dem seit November 2025 bereits mehr als 300 Menschen Geld erhalten haben.

Zupke nannte zudem staatlich angeordnetes Doping in der DDR als weiteres Unrecht, das nach ihrer Ansicht stärker berücksichtigt werden müsse.

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