COP17: Luft nach oben bei Biodiversitätszielen
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COP17: Luft nach oben bei Biodiversitätszielen

Beim Biodiversitätsabkommen von 2022 hatten sich die Staaten darauf verständigt, bis 2030 30 Prozent der Land und Wasserflächen unter Schutz zu stellen. Ein Zwischenbericht zeigt nun, dass die Umsetzung zu langsam vorankommt. Bei der UN Konferenz COP17 in Eriwan geht es deshalb darum, wie die Ziele doch noch erreicht werden können.

Umweltschützer kritisieren, dass Deutschland bei den Biodiversitätszielen weit zurückliege. Zwar sind in Deutschland mehr als 16 Prozent der Flächen an Land und fast 45 Prozent der Meeresflächen als Schutzgebiete ausgewiesen, doch der Schutz werde nach Einschätzung von Fachleuten nicht ausreichend wirksam umgesetzt. UN Generalsekretär Antonio Guterres mahnt die Lücke zwischen Zusagen und tatsächlichem Handeln an.

Als besonders problematisch gelten umweltschädliche Subventionen. 2022 hatten sich die 196 Vertragsstaaten darauf geeinigt, solche Förderungen weltweit bis 2030 um mindestens 500 Milliarden Dollar zu senken. Aus Sicht von Umweltverbänden entwickelt sich die Lage jedoch in die falsche Richtung.

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