Christen zwischen den Fronten: Angst um Angehörige im Südlibanon
|

Christen zwischen den Fronten: Angst um Angehörige im Südlibanon

Bei den Kämpfen zwischen Israel und der Hisbollah im Südlibanon geraten auch christliche Gemeinden zwischen die Fronten. Vor allem maronitische Dörfer nahe der Grenze stehen unter Beschuss, während Familien auf beiden Seiten voneinander getrennt sind.

Nivin Elias aus der christlich aramäischen Gemeinde in Israel beschreibt die Lage als belastend. Ihre Verwandten leben in maronitischen Orten im Südlibanon, darunter Rmaych. Treffen seien schon in Friedenszeiten nur in Drittländern möglich gewesen. Inzwischen sammelt die Gemeinde in Gisch Spenden für Wasser, Milchpulver, Reinigungsmittel und Kleidung.

Der katholische Abt Nikodemus Schnabel spricht von Kollateralschäden des Krieges. Christen würden von beiden Seiten misstrauisch betrachtet und gerieten dadurch immer wieder in Gefahr. Elias und andere Angehörige hoffen, ihre Verwandten im Libanon eines Tages wieder besuchen zu können.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert