CDU Spitze würde AfD Koalition im Osten nicht dulden
Die CDU Führung in Berlin will einem Landesverband in Sachsen Anhalt keine Koalition mit der AfD überlassen. Unionsfraktionschef Thorsten Frei sagte, das Kooperationsverbot mit der AfD sei ein Grundsatzbeschluss der Partei und könne nicht je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt werden.
Frei verwies zugleich darauf, dass die AfD in Sachsen Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft sei. In den Umfragen liegt die Partei dort deutlich vor der CDU, die derzeit mit Sven Schulze den Ministerpräsidenten stellt und gemeinsam mit SPD und FDP regiert.
Der Unionsfraktionschef räumte ein, dass die Landtagswahlen im September Auswirkungen auf die Regierungsarbeit in Berlin haben würden. Zugleich wies er Spekulationen zurück, Friedrich Merz könne als Parteichef und Kanzler abgelöst werden. Merz werde für die gesamte Wahlperiode im Amt bleiben, sagte Frei.
