Südafrika setzt nach fremdenfeindlichen Krawallen auf Schadensbegrenzung
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Südafrika setzt nach fremdenfeindlichen Krawallen auf Schadensbegrenzung

In Südafrika versucht die Regierung nach fremdenfeindlichen Krawallen, die Lage zu beruhigen und den entstandenen Schaden zu begrenzen. In den vergangenen Wochen war der Hass auf Migranten aus Nachbarstaaten eskaliert, viele von ihnen flohen. Trotz weitgehend ruhiger Straßen stehen die politischen Verantwortlichen unter Druck, härter gegen illegale Zuwanderung vorzugehen.

Außenminister Ronald Lamola sagte, es handle sich nicht um ein südafrikanisches Problem. Das Land stehe nur besonders unter Beobachtung, weil es in Afrika viele Migranten aufnehme. Die Regierung kündigte Gespräche mit afrikanischen Staaten und der Afrikanischen Kommission für Menschenrechte an. Zudem sollen Grenzkontrollen verschärft und bestehende Migrationsregeln konsequenter durchgesetzt werden.

Präsident Cyril Ramaphosa will zehntausend zusätzliche Inspektoren einstellen, die Arbeitgeber von undokumentierten Migranten überprüfen sollen. Nach Regierungsangaben sind in den nächsten drei Jahren umgerechnet rund 500 Millionen Euro für die Sicherung von Landgrenzen, Flughäfen und Seehäfen vorgesehen. Parallel ruft ein Bündnis aus mehr als 80 Organisationen zu einer Gegenbewegung gegen Ausländerfeindlichkeit auf.

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