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Bundeswehr erhält neuen Marinehafen in Emden an der Nordsee

Die Bundeswehr soll ihren neuen Marinehafen in Emden an der niedersächsischen Nordseeküste bauen. Verteidigungsminister Boris Pistorius begründet die Entscheidung mit der günstigen Lage der Stadt und dem schnellen Zugang zum Atlantik und zum Hohen Norden. Der neue Standort soll die Abschreckungsfähigkeit Deutschlands und der NATO stärken.

Geplant ist bis Anfang der 2030er Jahre ein Marinestützpunkt mit bis zu 2000 Dienstposten. Dafür sollen bis zu 450 Hektar Fläche genutzt werden. Emden bietet nach Einschätzung von Experten genügend Raum für den Bau eines Hafens nach aktuellen Sicherheitsanforderungen. Der bisher einzige Marinehafen an der deutschen Nordseeküste liegt in Wilhelmshaven, der durch den neuen Standort ergänzt und entlastet werden soll.

Auch Bremerhaven bleibt Teil der Planungen. Dort will der Bund den Hafen zur logistischen Drehscheibe für NATO Verbündete ausbauen und investiert dafür bis zu 1,35 Milliarden Euro. Die Entscheidung für Emden ist zunächst eine Absichtserklärung zwischen Bund, Land Niedersachsen und der Stadt.

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