Bundeskabinett beschließt Investitionsverpflichtung für Mediendienste, Staatsminister Weimer: Filmbooster startet jetzt mit 250 Millionen Euro durch
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Bundeskabinett beschließt Investitionsverpflichtung für Mediendienste, Staatsminister Weimer: Filmbooster startet jetzt mit 250 Millionen Euro durch

Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf von Staatsminister Wolfram Weimer für eine Investitionsverpflichtung für Streamingdienste und Sender beschlossen. Künftig sollen sie mindestens 8 Prozent ihres Jahresumsatzes in den Filmstandort Deutschland investieren. Vorgesehen sind zudem Vorgaben für deutschsprachige Inhalte, unabhängige Produzenten, neue Werke und eine faire Rechteteilung.

Mit dem Beschluss stehen auch die im vergangenen Jahr verdoppelten Filmfördermittel des Bundes in Höhe von 250 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Zusammen mit weiteren Förderinstrumenten stellt der Bund damit jährlich mehr als 300 Millionen Euro für Filmproduktionen bereit, hinzu kommen die Länderförderungen.

Weimer sprach von einer neuen Stufe im internationalen Standortwettbewerb. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil betonte, dass mehr Aufträge nach Deutschland und Europa gehen und unabhängige Produzenten gestärkt werden sollen. Ab einer Investitionsquote von 12 Prozent oder mehr können Medienunternehmen von bestimmten Detailvorgaben abweichen.

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