Wer Investoren vertreibt, verliert die Technik von morgen
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Wer Investoren vertreibt, verliert die Technik von morgen

Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten für Deutschland haben sich infolge des Irankriegs eingetrübt. Aus Wachstumserwartungen ist eine Stagnationserwartung geworden. Nach einer Konjunkturumfrage des IW wollen 2026 fast 30 Prozent der Unternehmen Stellen streichen, 35 Prozent rechnen mit geringerer Produktion und fast 40 Prozent planen weniger Investitionen.

Die deutsche Industrie befindet sich seit 2018 im Rückgang. In der Metall und Elektroindustrie sank die Produktion seitdem im Schnitt jährlich um 2,3 Prozent, die Beschäftigung um 0,3 Prozent. In der chemischen Industrie ist die Lage wegen der hohen Energiekosten noch schwieriger. Zugleich geraten das bisherige Modell der deutschen Industrie und der europäische Freihandel durch die Zollpolitik der USA und den Strukturwandel in China unter Druck.

Der IW Direktor Michael Hüther warnt vor Abschottung und wirbt für eine flexible strategische Handelspolitik. Die EU solle ihre Regeln und Verfahren vereinfachen und Investitionen attraktiver machen. Nur so lasse sich die heimische Innovationskraft stärken und technologische Entwicklungen aus China und den USA besser nutzen.

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