Angriffe auf Brücken in Kiew: Man muss ja irgendwie weiterleben
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Angriffe auf Brücken in Kiew: Man muss ja irgendwie weiterleben

Seit Wochen greift Russland gezielt Brücken in Kiew an. Für viele Einwohner gehört das Verkehrschaos inzwischen zum Alltag. Vor allem Pendler müssen sich auf volle Busse, umgeleitete Strecken und immer wieder ausfallende Metroverbindungen einstellen.

Die Angriffe belasten auch den Betrieb in der Stadt. Während eines Besuchs von Bundeskanzler Merz Anfang Oktober schlug auf der Nordbrücke eine Drohne ein, der Verkehr wurde umgeleitet, es kam zu langen Staus. Nach Einschätzung eines Verkehrsplaners richtet sich Russland mit den Angriffen nicht nur gegen die Brücken, sondern gegen die ukrainische Wirtschaft insgesamt. Viele Menschen wohnen am linken Ufer des Dnipro, die meisten Arbeitsplätze liegen am rechten Ufer. Auch Gütertransporte laufen über die Brücken.

Für Busfahrer und Fahrgäste ist die Lage dennoch Teil des Alltags geworden. Ein Fahrer sagt, die Linien arbeiteten weiter, bei gesperrten Brücken werde umgeleitet und bei Luftalarm auf Schutzräume hingewiesen.

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