Gold zwischen Ölpreisschock und Zinssorgen
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Gold zwischen Ölpreisschock und Zinssorgen

Gold bleibt unter Druck, obwohl die Spannungen im Nahen Osten die Nachfrage nach sicheren Anlagen stützen könnten. Hintergrund sind vor allem hohe US Renditen und die Erwartung, dass die Federal Reserve ihren restriktiven Kurs vorerst fortsetzt. Das belastet das Edelmetall stärker als die geopolitischen Risiken es stützen.

Am Dienstag fiel der Spotpreis auf 4.118,76 US Dollar je Feinunze, der Dezember Future wurde bei 4.137,20 US Dollar gehandelt. Parallel stieg Brent zeitweise über 111 US Dollar je Barrel, nachdem erneute Angriffe auf saudische Ziele und die Lage an der Straße von Hormus die Sorgen am Ölmarkt verstärkt hatten.

Die jüngste Entwicklung zeigt, dass die Folgen des Konflikts inzwischen vor allem über Inflationserwartungen und Zinserwartungen auf den Goldpreis wirken. Solange die Renditen hoch bleiben und weitere Zinserhöhungen am Markt eingepreist werden, fällt es Gold schwer, sich deutlich zu erholen.

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