Verbraucherpolitiker kritisieren die Schufa wegen mangelnder Transparenz
Verbraucherpolitiker aus Linken, Grünen, SPD und Union haben die Schufa wegen mangelnder Transparenz kritisiert. Auslöser ist, dass das Unternehmen seinen neuen Score zunächst als vollständig transparent beworben hatte, später aber einräumte, dass es weiterhin verschiedene Bewertungsverfahren geben werde.
Die Linken Politikerin Christin Willnat sprach von Täuschung und forderte eine staatliche Stelle mit klaren Regeln und demokratischer Kontrolle. Auch die CDU CSU Politikerin Susanne Hierl verlangte Erklärungen dazu, wie die frühere Ankündigung eines einzigen Scores mit den weiteren Bewertungsmodellen vereinbar sei. Die SPD Abgeordnete Carmen Wegge nannte es kritisch, dass bei der Transparenzoffensive wesentliche Teile der neuen Geschäftsausrichtung verschwiegen worden seien.
NDR und Süddeutsche Zeitung hatten berichtet, dass die Schufa zusätzlich einen neuen Hypothekenscore eingeführt und weitere Verbraucherdaten an Firmenkunden verkaufen will. Die AfD sieht darin dagegen kein Problem und verweist auf das Geschäftsgeheimnis.
