19 jähriger Norweger in Großbritannien zu 20 Jahren Haft verurteilt
Ein 19 jähriger Norweger ist in Großbritannien wegen eines geplanten Mordes zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte sich im Alter von 18 Jahren bereit erklärt, gegen Geld einen ihm unbekannten Menschen zu töten.
Nach Angaben des Gerichts war der junge Mann im März vergangenen Jahres im Auftrag des schwedischen kriminellen Netzwerks Foxtrot nach Großbritannien gereist, um dort für 25.000 Pfund ein Opfer zu erschießen. Die Polizei nahm ihn fest, kurz bevor er die Tat ausführen konnte. In seinem Hotelzimmer wurden unter dem Bett zwei Schusswaffen und Munition gefunden.
Richterin Bobbie Cheema Grubb sagte, der Verurteilte sei ein guter Schüler gewesen und habe aus einem behüteten Zuhause gestammt. Drogenmissbrauch habe ihn aus der Bahn geworfen. Trotz mehrerer Gelegenheiten zum Aussteigen habe er an dem Plan festgehalten.
