Zahl der Einbürgerungen in Deutschland erneut gestiegen
In Deutschland haben im Jahr 2025 insgesamt 332.500 Menschen aus dem Ausland die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Das sind 14 Prozent beziehungsweise 40.500 Personen mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Einbürgerungen stieg damit im fünften Jahr in Folge.
Am häufigsten wurden erneut Menschen aus Syrien eingebürgert. Ihre Zahl sank im Vergleich zu 2024 jedoch um 21 Prozent auf 65.600. Das Statistische Bundesamt führt die anhaltend hohe Zahl unter anderem darauf zurück, dass viele zwischen 2014 und 2016 zugezogene Schutzsuchende inzwischen die Voraussetzungen für die Einbürgerung erfüllen.
Danach folgten Menschen mit türkischer und russischer Staatsangehörigkeit. Auch bei Einbürgerungen aus Bosnien, den USA und Albanien gab es deutliche Zuwächse. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer zum Zeitpunkt der Einbürgerung lag bei 12,4 Jahren.
