Merz und die Welt: Streit, Nähe und neue Allianzen
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Merz und die Welt: Streit, Nähe und neue Allianzen

Bundeskanzler Friedrich Merz setzt außenpolitisch auf enge Kontakte zu wichtigen Partnern, doch die Beziehungen zu Emmanuel Macron, Giorgia Meloni, Donald Trump und Keir Starmer haben sich sehr unterschiedlich entwickelt. Besonders das deutsch französische Verhältnis gilt als belastet. Anfang Juni scheiterte mit FCAS ein gemeinsames Kampfflugzeugprojekt nach neun Jahren Verhandlungen. Auch in der Handels und Finanzpolitik sowie bei der Planung des EU Haushalts liegen Berlin und Paris oft auseinander.

Deutlich näher steht Merz inzwischen Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. Trotz früherer Vorbehalte gegen ihre rechte Partei arbeitet Berlin mit Rom unter anderem bei Fragen von Wettbewerb und Bürokratieabbau in der EU zusammen. Meloni gilt zudem als pragmatische Vermittlerin in Konflikten mit den USA.

Das Verhältnis zu Donald Trump blieb trotz mehrerer Treffen im Weißen Haus angespannt. Merz hatte sich um Nähe bemüht, geriet nach Kritik am Iran Krieg aber mit Trump in Streit. Mit Keir Starmer verbindet Merz dagegen ein enges Arbeitsverhältnis, vor allem bei der Unterstützung der Ukraine und der Annäherung Großbritanniens an die EU.

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