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Wie sich der Huthi Konflikt auf Nachbarn in Afrika auswirkt

Die Eskalation im Huthi Konflikt wirkt sich bereits auf mehrere Länder in Afrika aus. Besonders die Lage an der Meerenge Bab al Mandab gilt als heikel, weil die Huthi Rebellen die Insel Perim eingenommen haben und damit die Kontrolle über einen strategisch wichtigen Zugang zum Roten Meer ausbauen.

Afrikanische Volkswirtschaften leiden nach Angaben des Textes schon unter den Folgen der Krise in der Straße von Hormus. Treibstoffe und Düngemittel werden knapper und teurer, und eine weitere Störung am südlichen Zugang zum Roten Meer könnte die Belastung verstärken. Für Ägypten wäre das besonders problematisch, weil der Staat am Suez Kanal Einnahmen erzielt und Reedereien vermehrt Umwege um Afrika nehmen könnten.

Am stärksten betroffen ist Dschibuti. Dort kommen Flüchtlinge aus dem Jemen an, zugleich spüren Häfen und Schifffahrt die höheren Kosten. Auch Äthiopien ist verwundbar, weil rund 95 Prozent seiner Ein und Ausfuhren über Dschibuti laufen. Experten sehen Afrika vor allem gezwungen, Handelswege anzupassen und nach einer diplomatischen Lösung unter dem Dach der UN zu drängen.

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