Deutschland ist OECD Spitzenreiter bei MINT Abschlüssen
Deutschland liegt in der OECD bei Abschlüssen in MINT Fächern vorn. 34 Prozent der Hochqualifizierten mit in Deutschland erworbener Hochschulreife haben ihren Abschluss in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik gemacht. Bei Studierenden aus dem Ausland, die in Deutschland abschließen, liegt der Anteil sogar bei 51 Prozent.
Insgesamt hat sich das Bildungsniveau junger Menschen in Deutschland verbessert. Der Anteil der 25 bis 34 Jährigen mit Hochschulabschluss oder höherem beruflichen Abschluss liegt bei 41 Prozent und damit elf Prozentpunkte über dem Wert von 2016. Im OECD Vergleich bleibt Deutschland damit aber unter dem Durchschnitt von 47 Prozent.
Gleichzeitig zeigt die Studie auch Schwächen. Rund jede siebte Person zwischen 25 und 34 Jahren gilt als gering qualifiziert. Unter den 18 bis 24 Jährigen waren elf Prozent weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung. Bei den Bildungsausgaben liegt Deutschland knapp unter dem OECD Schnitt, investiert aber überdurchschnittlich viel in die berufliche Bildung.
