Wie Russland den ukrainischen Buchmarkt angreift
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Wie Russland den ukrainischen Buchmarkt angreift

Russische Luftangriffe haben den ukrainischen Buchmarkt schwer getroffen. In Kiew wurde die Buchmesse in diesem Jahr wegen der verstärkten Angriffe abgesagt. Zugleich zerstörten Raketen auch Lagerhallen von Verlagen und Buchhandlungen, darunter das zentrale Lager der Buchhandlung Readeat.

Nach Angaben aus dem ukrainischen Buchsektor sind in den vergangenen zweieinhalb Monaten mehr als 13 Millionen ukrainische Bücher verbrannt, jedes dritte Buch, das in diesem Jahr im Land gedruckt wurde. Viele Verlage hätten keinen genauen Überblick mehr darüber, was noch vorhanden ist. Die Lieferung von Büchern dauere inzwischen in Kiew 15 Tage statt wie früher 24 Stunden.

Vertreter des ukrainischen PEN Klubs sehen darin einen Angriff auf Kultur und Identität. Zugleich wächst die Unterstützung für ukrainische Autorinnen und Autoren. In Kiew und anderen Städten finden mehr Büchermessen und Kulturveranstaltungen statt, obwohl der Krieg weiter andauert.

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