Widerstand gegen NHS Kooperation mit Palantir in Großbritannien wächst
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Widerstand gegen NHS Kooperation mit Palantir in Großbritannien wächst

Der Widerstand gegen die Zusammenarbeit des britischen Gesundheitssystems NHS mit dem US Unternehmen Palantir wächst. Der NHS hatte im November 2023 einen Vertrag geschlossen, der über sieben Jahre laufen sollte. Palantir soll eine Plattform aufbauen, über die Daten innerhalb des NHS ausgetauscht werden können, um die Patientenversorgung zu verbessern und effizienter zu arbeiten.

Inzwischen steht der Vertrag auf dem Prüfstand. Eine Kündigung wäre bereits im kommenden Jahr möglich. Im britischen Unterhaus und in der Öffentlichkeit mehren sich die Forderungen, die Kooperation zu beenden. Der Labour Abgeordnete Ian Byrne sprach von wachsenden Bedenken wegen des Zugriffs auf Patientendaten. Auch Jeremy Corbyn forderte, eigene Systeme innerhalb des NHS zu entwickeln.

Ein parlamentarischer Ausschuss empfiehlt in einem 70 seitigen Bericht die Abkehr von Palantir. Die Einbindung des Konzerns im öffentlichen Sektor sei eine inakzeptable Schwachstelle, heißt es darin. Gesundheitsminister James Murray sagte, der Vertrag werde geprüft. Palantir weist Vorwürfe einer zu großen Abhängigkeit zurück.

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