Die eingefrorene Republik: Die Krise am Immobilienmarkt zieht immer weitere Kreise
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Die eingefrorene Republik: Die Krise am Immobilienmarkt zieht immer weitere Kreise

Deutschlands Immobilienkrise zieht weiter Kreise. Zwar haben sich die Kaufpreise nach dem Zinsschock der Jahre 2022 bis 2024 auf hohem Niveau stabilisiert, doch im Miet und Neubausektor herrscht weiter Stillstand. Der Mangel an Wohnraum belastet private Haushalte, Familien, Unternehmen und den Arbeitsmarkt.

Besonders deutlich zeigt sich die Lage beim Neubau. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nur 206600 Wohnungen fertiggestellt, so wenige wie seit 2012 nicht mehr. Das waren 18 Prozent oder 45400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Das Ziel von 400000 neuen Wohnungen pro Jahr wurde erneut deutlich verfehlt. Branchenverbände schätzen das Defizit inzwischen auf rund 1 Million fehlende Wohnungen.

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