Expertin bezweifelt das Ziel der Regierung beim Kampf gegen Obdachlosigkeit
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Expertin bezweifelt das Ziel der Regierung beim Kampf gegen Obdachlosigkeit

Die Bundesregierung hält trotz gestiegener Zahlen an ihrem Ziel fest, Obdachlosigkeit in Deutschland bis 2030 zu überwinden. Bauministerin Verena Hubertz bezeichnete das Vorhaben als Mammutaufgabe, an der die Regierung festhalten wolle.

Sabine Bösing, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, hält das Ziel in seiner Gesamtheit für nicht erreichbar. Die Situation von Menschen in Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit könne aber deutlich verbessert werden, sagte sie. Dafür seien politischer Wille, ausreichende Investitionen und konsequente Maßnahmen nötig.

Bösing verwies auf einen stärkeren Kurswechsel in der Wohnungs und Mietenpolitik. Nach Hochrechnungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe erreichte die Zahl der Wohnungslosen im November 2025 einen Rekordstand. Für 2024 wurden 1.029.000 wohnungslose Menschen in Deutschland genannt, ein Plus von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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