Weitere Erdstöße erschüttern Venezuela: Rettungsarbeiten laufen
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Weitere Erdstöße erschüttern Venezuela: Rettungsarbeiten laufen

In Venezuela dauern die Rettungsarbeiten nach den schweren Erdbeben an. In der Nacht erschütterten mindestens zwei weitere Nachbeben die Nordküste des Landes, mit Stärken zwischen 4,7 und 4,9. Insgesamt wurden inzwischen mehr als 200 Nachbeben gezählt. Berichte zufolge waren die Erdstöße auch in Caracas und Maracay zu spüren.

Nach den schweren Beben vom Mittwochabend sprechen die Behörden von fast 1.000 Toten, mindestens 3.360 Verletzten und mehr als 50.000 Vermissten. In den am stärksten betroffenen Gebieten wächst die Frustration über das langsame Tempo der Hilfe. Anwohner und Freiwillige suchen teils mit bloßen Händen in den Trümmern.

Inzwischen sind erste internationale Helfer eingetroffen. Aus der Schweiz, Mexiko und Kolumbien kamen Rettungskräfte nach Venezuela. Auch eine Bundeswehr Transportmaschine mit einem Team des Technischen Hilfswerks landete in Caracas. Die USA kündigten Hilfen im Wert von 150 Millionen Dollar und eine Lockerung von Sanktionen an.

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