Kurzschlüsse nahe Kohlekraftwerk: Sabotage sollte offenbar Blackout auslösen
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Kurzschlüsse nahe Kohlekraftwerk: Sabotage sollte offenbar Blackout auslösen

In einem Umspannwerk nahe des Kohlekraftwerks Jänschwalde in Brandenburg haben Unbekannte mit selbstgebauten Flugkörpern zwei Sabotageakte an einer Hochspannungsleitung verübt. Nach Angaben von Innenminister Jan Redmann versuchten sie, leitfähiges Material in die Höchstspannungsleitungen zu bringen, um Kurzschlüsse auszulösen. Eine zweistellige Zahl weiterer Vorrichtungen wurde gefunden.

Ziel der Täter soll gewesen sein, einen großflächigen Stromausfall auszulösen. Menschen kamen nicht zu Schaden, und es kam zu keinem Stromausfall. Kurzzeitig fiel jedoch eine Leitung aus, außerdem fiel ein 500 Megawatt Block des Kraftwerks Jänschwalde aus und sollte im Laufe des Abends wieder hochgefahren werden.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes laufen. Wer hinter der Tat steckt und welches Motiv vorliegt, ist bislang unklar. Redmann und Ministerpräsident Dietmar Woidke betonten, der Angriff auf die kritische Infrastruktur werde sehr ernst genommen.

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