Vor der WM-Eröffnung: Mexiko zwischen Euphorie und Protesten
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Vor der WM-Eröffnung: Mexiko zwischen Euphorie und Protesten

Mexiko feiert die Eröffnung der Fußball WM und will sich als modernes, weltoffenes und sicheres Gastgeberland präsentieren. Im Land ist die Vorfreude groß, vielerorts dominieren die Nationalfarben, und vor dem Turnier wurde in Mexiko Stadt sogar eine riesige La Ola Welle organisiert.

Gleichzeitig wird die Stimmung von Protesten und sozialen Konflikten überschattet. Anwohner rund um das Aztekenstadion klagen über steigende Mieten und Einschränkungen, Lehrer protestieren gegen fehlende Mittel und fordern bessere Arbeitsbedingungen sowie höhere Gehälter. Auch Angehörige von mehr als 130000 Vermissten nutzen die WM Eröffnung für Demonstrationen.

Für das Turnier haben die Behörden einen großen Sicherheitsapparat aufgebaut. In Mexiko Stadt, Monterrey und Guadalajara sollen bis zu 120000 Kameras installiert worden sein, dazu sind rund 100000 Sicherheitskräfte im Einsatz. Die Ticketpreise für die Eröffnung liegen zwischen 500 und 2000 Euro, während der Mindestlohn bei etwa 470 Euro im Monat liegt.

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