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Venezuela: Die Rückkehr von Investoren weckt neue Hoffnung

In Venezuela kehren internationale Unternehmen und Fluglinien zurück. Iberia landet wieder in Caracas, auch American Airlines nimmt den Flugbetrieb nach Venezuela wieder auf. Zugleich setzt sich Paraguay dafür ein, die Suspendierung des Landes aus dem Mercosur aufzuheben. Das könnte auch Folgen für die Europäische Union haben, deren Freihandelsvertrag mit dem Bündnis ab Anfang Mai vorläufig in Kraft treten soll.

Für eine wirtschaftliche Erholung gilt der Ölsektor als entscheidend. Venezuela meldete der OPEC im März eine Förderung von 1.095.000 Barrel pro Tag, nach 1.020.000 Barrel im Vormonat und rund 893.000 Barrel im Jahr 2024. Der spanische Konzern Repsol will in wenigen Tagen wieder im Land tätig werden. Auch Chevron baut sein Engagement aus und erhöht seinen Anteil am Joint Venture Petroindependencia im Orinoco Gürtel von knapp 36 auf 49 Prozent.

Gleichzeitig bleibt die Lage schwer einzuschätzen. Experten verweisen auf fehlende Transparenz bei den Aktivitäten im Ölsektor und auf die weiterhin ungeklärte demokratische Legitimation der Regierung. Auch Interimspräsidentin Delcy Rodriguez wirbt inzwischen in den USA um Investoren.

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