USA und Israel: Worum geht es beim mutmaßlichen Spionagevorwurf?
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USA und Israel: Worum geht es beim mutmaßlichen Spionagevorwurf?

Mehrere US Medien berichten unter Berufung auf eine anonyme Quelle aus dem militärischen Nachrichtendienst der USA, das Pentagon habe Israel wegen ausgeweiteter Geheimdienstaktivitäten gegen die USA in die höchste Kategorie der Spionagebedrohung eingestuft. Washington hat dies zurückgewiesen, Jerusalem bezeichnete die Vorwürfe als völlig falsch.

Die Berichte sorgen in Washington für Aufmerksamkeit, weil Israel zu den engsten Partnern der USA zählt. Sie verweisen zugleich auf ein langjähriges Misstrauen zwischen beiden Staaten im Bereich der Geheimdienste. Als bekannte Fälle gelten unter anderem Jonathan Pollard, der 1987 US Informationen an Israel weitergab, sowie der Fall Lawrence Franklin, der 2004 vertrauliche Informationen über die Iran Politik der USA weitergeben haben soll.

Im aktuellen Zusammenhang wird auch auf die angespannte Lage im Verhältnis zwischen Donald Trump und Benjamin Netanjahu verwiesen. Nach verschiedenen Einschätzungen könnte Israel eine rote Linie überschritten haben, indem es hochrangige US Regierungsbeamte überwachte, die mit den Verhandlungen mit dem Iran befasst sind.

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