USA Reise von Pistorius: Es hat sich etwas bewegt
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USA Reise von Pistorius: Es hat sich etwas bewegt

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat bei seinem vier Tage langen USA Besuch auf deutliche Bewegung im Verhältnis zwischen beiden Ländern gesetzt. In Washington, New York und Fort Worth zeigte sich aus deutscher Sicht neues Interesse der USA am Bündnispartner. Ein wichtiger Anlass war die Übergabe des ersten deutschen F 35A Kampfjets in Texas. Deutschland hat 35 Maschinen des US Herstellers Lockheed Martin bestellt.

Der Tarnkappenjet soll die Tornados der Bundeswehr ersetzen, die im Ernstfall US Atomwaffen transportieren würden. Pistorius lobte die Tarn Eigenschaften, die Sensorik und die enge Zusammenarbeit mit Verbündeten. Zugleich gibt es Kritik an den hohen Wartungs und Instandhaltungskosten sowie an der Abhängigkeit von US Systemen.

Pistorius und US Verteidigungsminister Pete Hegseth unterzeichneten eine Absichtserklärung für mehr Zusammenarbeit in der Rüstungsproduktion. In Washington gab es dafür auch Lob für Deutschlands höhere Verteidigungsausgaben. Bei Gesprächen ging es zudem um den geplanten Abzug von US Streitkräften aus Deutschland und um die weitere Rolle der Vereinten Nationen.

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