Urteil nach Messerangriff: Höchststrafe für Terroranschlag in Bielefeld
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Urteil nach Messerangriff: Höchststrafe für Terroranschlag in Bielefeld

Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat den 36 Jahre alten Syrer Mahmoud M. wegen vierfachen versuchten Mordes schuldig gesprochen und lebenslange Haft verhängt. Außerdem stellte das Gericht die besondere Schwere seiner Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an. Der Vorsitzende Richter sagte, der Angeklagte habe mit dem Anschlag seine dschihadistischen Ziele verfolgt.

Bei dem Angriff vor einer Bar in Bielefeld hatte der Mann im Mai 2025 eine Frau und drei Männer lebensgefährlich verletzt. Er attackierte sie mit einem präparierten Gehstock, an dem ein Messer mit 18 Zentimeter langer Klinge befestigt war, und rief dabei „Allahu akbar“. Unter den Feiernden waren zahlreiche Fans von Arminia Bielefeld.

Die Bundesanwaltschaft stufte den Syrer wegen seiner radikal islamischen Gesinnung weiter als gefährlich ein. Nach Angaben des Gerichts und der Ermittler hatte er bereits in Syrien zwei Menschen getötet, war jahrelang in den Reihen des IS aktiv und kam 2023 nach Deutschland. Einen Tag nach der Tat wurde er in Heiligenhaus bei Düsseldorf festgenommen, nachdem ihn ein Cousin bei der Polizei verraten hatte.

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