ICE bedroht WM: Nach brutalen Razzien leben die USA den Selbstverteidigungskrieg
Die US Einwanderungsbehörde ICE steht nach den brutalen Razzien gegen Latinos und Einwanderer in Los Angeles erneut im Fokus. Vor einem Jahr wurden dort Tausende Menschen an Arbeitsplätzen, in Gerichtshäusern und an Schulen festgenommen. Die Einsätze lösten Proteste aus und zerrissen Familien.
Nun wächst die Sorge, dass ICE auch die Fußball Weltmeisterschaft und deren Besucher und Mitarbeiter beeinträchtigen könnte. In Los Angeles, wo mehrere Turnierspiele stattfinden, bereiten sich Gruppen wie Unión del Barrio auf zivilen Widerstand vor. Sie warnen vor neuen Festnahmen und den Folgen für Anwohner, Familien und Schüler.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren seit Monaten die Migrationspolitik der Trump Regierung. Sie verweisen auf die Angst vieler Migranten vor Verhaftung oder Abschiebung. Bereits bei der Klub Weltmeisterschaft wurde ein Vater aus Kolumbien vor einem Spiel festgenommen, an ICE übergeben und später abgeschoben. Auch deshalb bleibt die Stimmung rund um die WM angespannt.
