Ungarn: Fidesz Partei bestätigt Orbán als Vorsitzenden
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Ungarn: Fidesz Partei bestätigt Orbán als Vorsitzenden

Trotz der Niederlage bei der Parlamentswahl im April bleibt Viktor Orbán Vorsitzender seiner rechtsnationalen Partei Fidesz. Auf einem Parteitag in Budapest stimmten 729 Delegierte für ihn, niemand votierte gegen ihn, acht enthielten sich. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Sein Mandat an der Spitze der Partei ist auf ein Jahr befristet.

Orbán sagte, es sei Zeit, dass die jüngere Generation die Führung übernehme. Zugleich räumte er ein, die Schuld an der Wahlniederlage zu tragen, und nannte dafür zehn Gründe. Unter anderem warf er sich vor, den Korruptionsvorwürfen der gegnerischen Partei Tisza im Wahlkampf nicht widersprochen zu haben.

Der frühere Ministerpräsident kündigte an, Fidesz bis zum Herbst an der Basis neu zu organisieren und stärker auf junge Ungarinnen und Ungarn zuzugehen. Außerdem wolle sich die Partei enger mit der Fraktion Patrioten für Europa abstimmen. Fidesz wählte zudem vier neue Vizepräsidenten.

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