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Ukrainische Freiwillige in Russlands Armee zur Propaganda

Russische Staatsmedien stellen seit Anfang 2023 Einheiten aus ehemaligen ukrainischen Kriegsgefangenen als „ukrainische Freiwillige“ dar. Zu den bekanntesten Verbänden zählt das Maksym Krywonis Bataillon, das später in einer „Ukrainischen Freiwilligen Spezialkräftebrigade“ aufgegangen sein soll. Ukrainische und internationale Experten sehen darin vor allem ein Propagandainstrument, mit dem Russland von russischen Einheiten ablenken wolle, die auf Seiten der Ukraine kämpfen.

Ein 25 Jahre alter ukrainischer Oberleutnant schildert, er habe sich der russischen Seite nur angeschlossen, um aus der Gefangenschaft zu entkommen. Er berichtet von Misshandlungen, Elektroschocks und psychischem Druck in russischer Haft. Auch andere ehemalige Gefangene schildern, dass ihnen der Seitenwechsel unter Zwang oder massivem Druck nahegelegt worden sei. Nach Angaben von Menschenrechtlern wecken die Zustände in russischer Gefangenschaft Zweifel an einer freiwilligen Rekrutierung.

Der Soldat sagt, er sei im Bataillon bewacht und überwacht worden und habe keine Kontakte in die Ukraine aufnehmen können. Er bestreitet, gegen die Ukraine gekämpft zu haben, und gibt an, bei seinem ersten Einsatz geflohen zu sein.

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