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Ukraine empört über Aufhebung von Russlands Olympiabann

Das Internationale Olympische Komitee hat die Sanktionen gegen russische Sportlerinnen und Sportler weiter gelockert. Für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles dürfen Russinnen und Russen nun auch in Mannschaftssportarten wieder antreten. Bei den Spielen selbst bleiben russische Flagge und Hymne vorerst weiter ausgeschlossen, über die Nutzung russischer Symbole soll später entschieden werden.

In der Ukraine stößt die Entscheidung auf deutliche Kritik. Sportminister Matwij Bidnyj sprach von einer Missachtung des Andenkens an getötete ukrainische Sportler und warf dem IOC vor, auf einen juristischen Trick Russlands hereingefallen zu sein. Auch Skeleton Pilot Wladislaw Heraskewytsch sprach von Heuchelei. IOC Präsidentin Kirsty Coventry begründete den Schritt damit, dass Athletinnen und Athleten nicht für die Handlungen ihrer Regierung verantwortlich gemacht werden sollten.

Wie schnell russische Sportlerinnen und Sportler zurückkehren, hängt nun von den einzelnen Weltverbänden ab. Einige haben ihre Sanktionen bereits aufgehoben, andere halten an den Ausschlüssen fest.

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